Sie sind hier: Aufbruch

Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt …

Die ersten Schritte sind getan, wir stehen am Start.

Was wir haben

Wir haben ein Angebot für die Finanzierung zum Start der Tageseinrichtung mit reduzierter Intensität. Wir haben ein ausgefeiltes Konzept und eine sehr umfangreiche Leistungsbeschreibung. Es gibt Pläne zur Personalbemessung, Investitionspläne und alles, was es in einer soliden betriebswirtschaftlichen Kalkulation auch braucht. Ohne solche Grundlagen gibt es keine Verhandlung mit Kostenträgern. Da wir uns um ein Modellprojekt bemühen, das noch viel mehr leisten soll (und auch mehr kostet) sind auch unsere Arbeitsgrundlagen wesentlich umfangreicher, als bei üblichen Beantragungen.
Es gibt einen detaillierten Tages- und Wochenplan, geschultes Personal, ein eingerichtetes Haus mit großzügigem Garten, der ebenfalls entsprechende Einrichtungen vorhält.
Details zu Leistungsbeschreibung und Konzept finden sich aus Schutzgründen nicht auf dieser Internetseite. Absichtsvoll haben wir das Haus abgebildet und klargestellt, dass eine 24-Stunden-Videoüberwachung besteht. Es hat sich für uns bewährt, nicht auf die Unmöglichkeit einer Geheimhaltung zu setzen, da wir mit Menschen im Ausstieg arbeiten, die auch noch unter der Beobachtung der Täter (und gegebenenfalls auch deren Druck) stehen.

Wo wir stehen

Wir können mit einer sehr guten Belegung der Tageseinrichtung an den Start gehen, und haben uns entschieden, eine Überbrückungsfinanzierung nochmals aus Eigenmitteln zu realisieren, um einen entsprechenden Starttermin im Januar 2014 mit den aktuellen Bewerberinnen zu realisieren.

Was es noch braucht

Wir wollen nicht da stehen bleiben wo wir derzeit stehen. Wir wollen das Modellprojekt als Modellprojekt mit der intensiv betreuten Wohngemeinschaft langfristig in die öffentliche Finanzierung bringen - aber nicht so lange mit dem Starttermin warten. So können wir starten, so können und wollen wir es aber nicht belassen. Es sind hier verschiedene Wege eine der Leistungsbeschreibung angemessene öffentliche Finanzierung langfristig zu verwirklichen in der Planung. Auch dafür ist Geld erforderlich.
Wir bezahlen im Moment aus rein privaten Mitteln alle anfallenden Kosten, noch ohne jede Spende. Wir arbeiten alle noch ehrenamtlich für Buchführung, Geschäftsführung, Planung, Konzeption und alle anfallenden handwerklichen und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.
Wir wollen die öffentliche Anerkennung von organisierter Gewalt als Realität in Deutschland. Dazu ist die öffentliche angemessene Finanzierung dieses Projektes als Modellprojekt und mit langfristig angemessener personeller Ausstattung ein bedeutsamer Schritt.

Ausblick

Es hat sich also viel bewegt und wer vielleicht die Sorge hatte, wir könnten das Leid der Betroffenen als Vehikel für die Finanzierung benutzen, als Lockmittel, ohne das Versprechen einzulösen, wie manche E-Mail an VIELSEITS befürchten ließ, kann nun sehen, dass wir unsere Pläne ernsthaft umsetzen. Wir stehen am Start - es ist nicht der erwünschte Traumstart, alles auf einmal - aber ein Anfang ...

Herzlich Ihre Gaby Breitenbach

Und nicht zuletzt

Für die Tageseinrichtung gibt es ganz aktuell noch die Möglichkeit, sich zu bewerben.
VIELSEITS ist mit der Tageseinrichtung eingliederungshilfeberechtigt.